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Pflanzliche Alternativen

Mit pflanzlichen Alternativen gesund werden

Antibiotika sind eine tolle Entdeckung, wenn es um die Bekämpfung schwerer bakterieller Infektionen geht. Sie wurden zuerst in Schimmelpilzen nachgewiesen und haben dazu beigetragen, dass viele schwere bakterielle Infektionen heute gut behandelt werden können. Doch gerade weil sie so wirksam sind, sind sie auch gefährdet. Denn weil sie zu oft verschrieben werden, gibt es bereits Bakterien, die Abwehrmechanismen gegen einige Antibiotika entwickeln konnten und diese Antibiotika nun nicht mehr bei jedem wirken. Dabei muss nicht einmal bei jeder Erkrankung ein Antibiotikum genommen werden. Hier erfährst Du, welche Alternativen es gibt.

Den Körper stärken und nähren

Im besten Fall brauchst Du gar kein Medikament, weil Du nicht krank bist. Hier helfen Abwehrkräfte stärken, eine gute Hygiene und eine vollwertige Ernährung. Tipps dazu findest Du in unseren Beiträgen:

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Pflanzliche AlternativenPflanzliche Inhaltsstoffe als Alternativen

Manchmal hilft jedoch die beste Vorsorge nichts und Dich erwischt trotzdem ein fieser Keim. Doch Du musst nicht bei jeder Infektion sofort zur Chemiekeule greifen. In vielen Fällen helfen auch pflanzliche Inhaltsstoffe.

Denn Antibiotika kommen auch in höheren Pflanzen vor und heißen dann “pflanzliche Antibiotika”.  Mit den antibiotisch wirksamen Substanzen schützen sich die Pflanzen selbst gegen Bakterien, Viren und Pilze. Die Arzneipflanzen werden bereits seit Jahrtausenden erfolgreich in allen Kulturen der Welt verwendet.

Jedoch gibt es ein Problem: Denn obwohl die Wirkstoffe der Heilpflanzen bekannt sind, gibt es nur wenige wissenschaftliche Belege, dass sie bei schweren Erkrankungen wirken. Das liegt an der Menge des Wirkstoffs. Denn normale Auszüge aus Heilpflanzen enthalten zwar – nachgewiesenermaßen – die antibiotischen Wirkstoffe. Aber ihre Menge ist zumeist nicht hoch genug, damit sie alle krankmachenden Bakterien im Körper abtöten können.

Das heißt einerseits: Bei schweren bakteriellen Infektionen, besonders wenn sie chronisch, ausgebreitet, fiebrig oder ansteckend sind, sollten „normale“ Antibiotika natürlich verwendet werden. Das heißt aber auch: Bei weniger schweren Infektionen können pflanzliche Antibiotika eine Alternative sein, die Heilung voranzutreiben.


1. ThymiThymianan

arzneilich wirksame Inhaltsstoffe: ätherische Öle

Eigenschaften: desinfizierend, krampflösend, schleimlösend, verdauungsfördernd, schmerzstillend, beruhigend

Anzuwenden bei: Bronchitis, asthmatischen Beschwerden, Beschwerden im Magen-Darm-Bereich, Wundbehandlung, Hautproblemen

Anzuwenden als:  Küchengewürz, Tee, ätherisches Öl, Hautöl, Tinktur zum Einreiben, in Fertigarzneimitteln


2.Knoblauch Knoblauch

arzneilich wirksame Inhaltsstoffe: Allicin, Phytinsäure, Alkaloide

Eigenschaften: keimhemmend, stärkt die Abwehr, blutzuckersenkend, blutdruckregulierend, senkt den Cholesterinspiegel

Anzuwenden bei: Infektionen der Atemwege und des Magen-Darm-Traktes, grippalen Infekten

Anzuwenden als: Kapseln, Knoblauchzehen als Gewürz, Tinkturen


Gelbwurz3. Gelbwurz (Curcuma)

arzneilich wirksame Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl, Curcumin (gelber Farbstoff), Bitterstoffe

Eigenschaften: antibakteriell, fördert den Gallenfluss, antioxidativ, wirksam gegen Viren

Anzuwenden bei: Verdauungsstörungen, entzündlichen Erkrankungen der Gallenblase und der Gallenwege

Anzuwenden als: Tee, Tinktur, Trockenextrakt, in Gewürzmischungen


Kamille4. Kamille

arzneilich wirksame Inhaltsstoffe: ätherische Öle, Flavonderivate, Schleimstoffe, Cumarine

Eigenschaften: antibakteriell, entzündungshemmend, beruhigend, austrocknend, krampflösend, schmerzlindernd

Anzuwenden bei: Haut- und Schleimhautentzündungen, bakteriellen Hauterkrankungen, entzündlichen Erkrankungen der Atemwege, Erkrankungen im Anal- und Genitalbereich, entzündlichen Magen-Darm Erkrankungen

Anzuwenden als: Tee, Tinktur, Salbe, Dampfbad, Sitzbad, in Fertigarzneimitteln


5. Aloe VeraAloe Vera

arzneilich wirksame Inhaltsstoffe: Mucopolysaccharid Acemannan, ätherische Öle, wundheilende Saponine

Eigenschaften: wirkt gegen Bakterien, Viren, Pilze aktiviert Abwehr, blutreinigend fördert die Wundheilung, entzündungshemmend schmerzlindernd, hautpflegend, kühlend

Anzuwenden bei: Hautpflege, Hautkrankheiten, Wundheilung, Verbrennungen, Insektenstichen

Anzuwenden als: Gel, Spray, Creme, Konzentrat, Aloewasser, Frischzellenextrakt


6. KapuzinerkresseKapuzinerkresse

arzneilich wirksame Inhaltsstoffe: Vitamin C, Senföle

Eigenschaften: wirkt gegen Bakterien, Viren, Pilze, entzündungshemmend, schleimlösend

Anzuwenden bei: Atemwegsinfekten, Harnwegsinfektionen

Anzuwenden als: Gewürz oder Präparate aus der Apotheke

 

 


Meerettich7. Meerrettich

arzneilich wirksame Inhaltsstoffe: Vitamin C, Senföle, Vitamin B1

Eigenschaften: wirkt gegen Bakterien, Viren, Pilze, entzündungshemmend, schleimlösend, harntreibend

Anzuwenden bei: Atemwegsinfekten, Harnwegsinfektionen, Insektenstichen, rheumatischen Beschwerden

Anzuwenden als: frisch gerieben oder als Gewürz, Breiauflage auf die Haut, in Präparaten aus der Apotheke

 


8. PfefferminzePfefferminze

arzneilich wirksame Inhaltsstoffe: ätherische Öle, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Flavonoide

Eigenschaften: krampflösend, fördert den Gallenfluss, blähungstreibend,

Anzuwenden bei: Verdauungsbeschwerden, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen

Anzuwenden als: Tee, Tinktur, Aufguss, Pfefferminzöl zum Inhalieren, Einreiben oder Einnehmen, als Gewürz


Zwiebel9. Zwiebel

arzneilich wirksame Inhaltsstoffe: ätherische Öle, Allicin, Cycloalliin, Rhodanwasserstoff-Verbindungen, viele Vitamine

Eigenschaften: antibakteriell, blutbildend, entzündungshemmend, krampf- und schleimlösend

Anzuwenden bei: Erkrankungen im Hals-Nasen-Ohrenbereich, Erkrankungen der Atemwege, der Verdauungsorgane, Wundbehandlung, Diabetes, Rheuma, Gicht, Insektenstiche

Anzuwenden als: Gemüse, Gewürz, zum Auflegen auf die Haut, Saft zum Einreiben, Zwiebelsäckchen, Wein, Sirup, Tinktur, Honig


 Nebenwirkungen adé

Ein Vorteil der Heilpflanzen ist: Sie gelten als gut verträglich und verursachen kaum Nebenwirkungen. Eine Zubereitung kann nach Anleitung selbst aus frischen oder getrockneten Pflanzenteilen hergestellt werden. Weil dies aber oft mit einem hohen zeitlichen Aufwand verbunden ist und auch Qualität und Dosierung der Wirkstoffe variieren können, empfiehlt es sich eher auf fertig hergestellte Arzneimittel aus der Apotheke zurückzugreifen. Bei ihnen ist der Gehalt an Wirkstoffen festgelegt. Zudem wurden Wirkung, Verträglichkeit und Qualität überprüft.

Quellen:

https://www.pflanzliche-antibi…

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